Tomoyuki Yamashita – Sein Gold & sein Schwert

Japanische Landschaft

Inhaltsverzeichnis

Tomoyuki Yamashita’s Schwert

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurden die Schwerter des japanischen Militärs von der Siegermacht USA eingezogen.
Eins dieser Schwerter gehörte dem berüchtigten „Tiger von Malaya“ Tomoyuki Yamashita.

Im Gegensatz zu vielen anderen Militärschwertern handelte es sich bei seinem Schwert um eine historische japanische Klinge. Sie wurde vom berühmten Schwertschmied Fujiwara Kanenaga in der Mitte bis Ende des 17. Jahrhundert gefertigt. Der Schwertgriff soll als einziges im 19. Jahrhundert erneuert worden sein. Der Rest des Schwertes befindet sich bis heute in seinem Originalzustand.

Mit dem Kriegsende, übergab Yamashita sein Schwert zusammen mit seinen Truppen am 2. September 1945 den Alliierten.

Zum Glück ging sein Schwert nicht verloren, wie das legendäre Honjo Masamune und viele andere.

Der General Douglas MacArthur nahm das Schwert entgegen und leitete es an das West Point Military Museum in New York, USA weiter. Dort ist es bis heute mit anderen Stücken dieser Zeit ausgestellt und kann besichtigt werden.

 

Tomoyuki Yamashita (gemeinfrei)
General Tomoyuki Yamashita (gemeinfreies Bild)

Das Leben von Tomoyuki Yamashita

Der 1885 geborene Tomoyuki Yamashita war ein General der kaiserlichen japanischen Armee während des 2. Weltkriegs. Er gelangte zu Berühmtheit, weil er und seine Truppen es schafften, die britischen Kolonien Malaya und Singapur innerhalb von nur 70 Tagen einzunehmen. Dort nahm seine 30.000 Mann starke Armee über 80.000 britische, indische und australische Soldaten in Kriegsgefangenschaft. Der britische Premierminister Winston Churchill nannte damals die Eroberung Singapurs das „schlimmste Disaster“ und die „größte Kapitulation“ der britischen Militärgeschichte. Diese Umstände brachten ihm den Spitznamen „Tiger von Malaya“ ein.

Seine Hinrichtung

Nach Kriegsende 1945,  wurde Yamashita von einem Militärtribunal in Manila als Kriegsverbrecher angeklagt. Er wurde als erster Japaner aufgrund seiner Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt und 1946 durch den Strang hingerichtet. Da es der erste Prozess dieser Art war, bekam er viel öffentliche Aufmerksamkeit. Seine Verurteilung setzte einen Standard für die internationale Bestrafung für Kriegsverbrechen und geht als Yamashita-Standard in die Geschichtsbücher ein.

Sein mysteriöser Goldschatz

Yamashitas Gold oder auch Schatz, ist der Name für eine Sammlung an Gold, die die japanische Armee während des 2. Weltkriegs erbeutet haben soll. Die Geschichte besagt, dass Yamashita gegen Ende des 2. Weltkrieges seinen Leuten befahl, das erbeutete Gold auf den Philippinen zu verstecken, damit es nicht in die Hände des Feindes gerät. Es soll daher in vielen Höhlen, Tunneln und Untergrundkomplexen versteckt sein.

Die Geschichte vom versteckten Gold hat viele Schatzsucher auf den Plan gerufen. Sie haben viele Bereiche der Philippinen umgegraben, in der Hoffnung den mysteriösen Schatz zu finden. Die meisten Geschichtsexperten bezweifeln jedoch die Existenz des Schatzes.

Wurde Yamashitas Gold gefunden?

Wie die DailyMail berichtet, gibt es Gerüchte, dass Taucher Anfang 2017 einen Teil des Goldes gefunden haben. Der Goldschatz soll angeblich durch Unterwassersprengfallen geschützt worden sein. Zumindest kursieren Bilder im Internet, auf denen Taucher gezeigt werden, die mit Pinseln bewaffnet, Goldbarren auf dem Meeresboden freilegen. Ob diese Bilder aber tatsächlich Yamashitas Goldschatz zeigen, kann nicht bestätigt werden.

 

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Info: Das Portrait von Tomoyuki Yamashita ist gemeinfrei und stammt von http://www.corazzati.it/personaggi_yamashita.htm

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